logoblogg.de • Elektrische Zigarette 

Donnerstag, 20.04.2006

lehmann als nummer eins

Etwas großes und etwas noch größeres

Endlich! Die viel diskutierte ?T-Frage? über die seit Monaten in allen Medien spekuliert wurde, ist entschieden. Unsere Nummer Eins ist Jens Lehmann. Der freut sich und mit ihm die Nationalmannschaft, in dessen Spielphilosophie der Torwart von Arsenal London so gut passe. Deutschland hat einen neuen Helden. Du bist nicht mehr Albert Einstein, du bist Jens Lehmann. Doch was ist mit der Nummer Zwei? Dem Weltklassetorwart, dem ?Titan?, dem mentalen Chef der Bayern und der Nationalelf, dem gleichaltrigen Oliver Kahn? Der nimmt?s...anscheinend nicht sooo schwer. Er sei zwar maßlos enttäuscht sein Trainer Felix Magath richtig entsetzt, aber Olli wolle das Nationalteam nicht im Stich lassen. Damit beweist er wahre Größe. Was viele nicht von ihm erwartet hätten, nämlich, dass die langjährige, unangefochtene Nummer Eins sich im eigenen Land als Nummer Zwei auf die Bank setzt und auf einen Einsatz hoffen muss, will er durchziehen. Die Mannschaft unterstützen, sie auch aus dem Hintergrund zum Titel zu führen. Doch was sagt Deutschland dazu? ?Menschlich gesehen? sei diese Entscheidung absolut nicht in Ordnung, Lehmann sei schließlich nicht besser als Kahn. So redet die eine Seite, eine Nummer Zwei müsse erstmal besser sein, um zur Nummer Eins aufsteigen zu können. Die anderen nehmen die Entscheidung des Teamchefs Jürgen Klinsmann gerne an. ?Warum soll man Lehmann nicht mal ranlassen?? Der musste immer mit dem niedrigeren Rang umgehen und zeigt im Moment überragende Leistungen. Der einzige Deutsche in der Königsklasse. Du bist Jens Lehmann. Doch auch für den Keeper der Bayern hat die Entscheidung positives bewirkt. Viel beliebter geworden ist der oft verspottete ?Affe?, Deutschland bewundert ihn für die Annahme der Rolle als Nummer Zwei. Und Lehmann steht derweil vor der schwierigsten Bewährungsprobe seines Lebens. WM 2006. Football?s coming home. Viel Glück! Jens, du weißt hoffentlich Bescheid: du bist Deutschland. 

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Donnerstag, 09.03.2006

Karten für die WM - ich hatte Glück

Wunderschönen guten Tag! Da ich aus Vorfreude auf die WM - die Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland - extra eine meiner Kategorien ?WM? genannt habe, fühle ich mich allmählich verpflichtet, auch mal über dieselbe zu schreiben;). Ich bin eine der wenigen mir bekannten Gewinnerrinnen der begehrten Karten für die WM-Spiele. Mit meiner Mutter, wird heute 44, herzlichen Glückwunsch noch mal;)!, meinem Bruder, 17, und meiner kleinen Schwester, 8, werde ich die Partie Mexiko gegen Angola im Stadion in Hannover sehen. Mit vielen tollen und verrückten Fans, die weit angereist sind, um ihr Team zu unterstützen! Am 16.Juni um 21 Uhr ist es endlich soweit, diese beiden Mannschaften der Gruppe D treffen in der Hauptstadt Niedersachsens aufeinander. Obwohl so mancher bestimmt denkt, dass er auf ein so ?unwichtiges? Spiel gerne verzichten würde, bin ich sehr froh darüber, gerade bei diesem dabei zu sein. Mexiko gehört für mich zu einem der interessantesten Länder überhaupt, nach dem Studium möchte ich dort meine ersten intensiveren Auslandserfahrungen (mindestens ein halbes Jahr Aufenthalt) machen. Aber von meinem persönlichen Interesse mal abgesehen: wer weiß, vielleicht sind die Mexikaner fußballtechnisch ja für eine Überraschung gut? Erinnern wir uns doch an Portugal oder Südkorea. Bei einer Meisterschaft im Allgemeinen und einer Weltmeisterschaft im Besonderen steigern sich viele Teams von schwach zu Überflieger. Den wenigsten dieser Überraschungsmannschaften hätte man noch ein paar Wochen zuvor etwas Ähnliches zugetraut?Bei dieser WM wäre ein solcher sehr geheimer Geheimfavorit sicher Deutschland;). Glücklicherweise wird unsere Nationalelf gerne als ?Turniermannschaft? bezeichnet, also gibt es noch keinen Grund nach dem schrecklichen 4:1 gegen Italien die Hoffnung aufzugeben. Nicht wahr? Du bist Deutschland. Zurück zu mir, meinem Glück und Hannover. Am 16. Juni ist es also soweit, auf ins Niedersachsenstadion! Ihr wollt wissen, wer hier sonst so spielt? Neben Brasilien und den Niederlanden bei der WM 1974, als Hannover ebenfalls Austragungsort wichtiger;) Spiele war, natürlich die Heimmannschaft: Hannover 96 (1.Bundesliga). Gut, aber hier geht?s doch um die Vorfreude auf die Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland!! Freuen wir uns jeden Tag ein bisschen mehr, ich weiß aber gar nicht, wie viele es überhaupt noch sind bis zum Eröffnungsspiel? ah, 92. Hab schnell nachgeguckt auf der offiziellen Webseite zur FIFA Fußball-Weltmeisterschaft. Hier gibt?s alle Informationen zur WM, von den Teams, den Gruppen, besonderen Spielern bis hin zu Hotels, den Stadien und zugehörigen Städten, dazu natürlich den Spielplan. Wenn ihr Interesse habt, geht einfach auf: http://fifaworldcup.yahoo.com. Viel Spaß!

Dienstag, 07.03.2006

Portrait über meine Freundin

Lebe deinen Traum

Viktoria Nesterenko ist 11 Jahre alt, als sie mit ihrer Mutter zielstrebig eine Buchhandlung durchstreift. Schnell findet sie, was sie unbedingt haben will: ein Manga. Auf das bunte japanische Comic hat die kleine Ibbenbürenerin wochenlang ihr Taschengeld gespart. Staunend betrachtet sie die Bilder. ?Oh, Mama, ich muss nach Japan.? Von ihrer Mutter erntet sie damals nur erstaunte Blicke. Doch die anfängliche Schwärmerei wird zu einem exotischen Kindheitstraum. 10 Jahre später ist es tatsächlich soweit: Viktoria wird nach Japan gehen.

Heute lebt sie in Düsseldorf, bewohnt ein Einzimmerappartment im Studentenwohnheim. Die 20-Jährige sitzt auf ihrem Bett. Von hier hat man einen schönen Ausblick auf die beachtliche Mangasammlung. Mehrere Regale sind voll gestellt mit den bunten Comics, die fantastische Geschichten erzählen und deren Figuren durch riesige Augen, tolle Haare und Körper hervorstechen. ?Ja, damit hat alles angefangen?, sagt sie lächelnd. Schwarze Haare umrahmen ein blasses Gesicht, in dem besonders die großen, leicht geschminkten Augen auffallen. Wissbegierig, aufmerksam, interessiert. Verträumt? Die Studentin ist dezent gekleidet, trägt einen schwarzen Kapuzenpullover, dazu eine blaue Jeans. Normal. Aber sie studiert etwas besonderes: Japanologie. Warum studiert man mit einem Abi von 1,3 so etwas exotisches? Viktoria schmunzelt. Da sei ich aber nicht die Erste, die diese Frage stelle. Zuerst waren da die Eltern, die nicht so ganz mit der Entscheidung der Tochter zufrieden waren. ?Mein Vater hielt die ganze Aktion am Anfang für brotlose Kunst, zu speziell, er konnte sich darunter nichts vorstellen.? Ihre Mutter hingegen habe sich dem Willen der erfolgreichen Tochter nicht entgegen stellen wollen. Vielleicht erinnerte sie sich sogar an damals, in der Buchhandlung.
?Nach dem Abi wollte ich mir etwas gönnen, ich hab schon ein Jahr vorher angefangen, zu sparen.? Was sie will, das schafft sie schon. Nicht verträumt, sondern zielstrebig und diszipliniert. Diesmal ist es kein kleines Manga, sondern eine große Reise. Nach Japan. Da Viktoria das ferne Land nur durch die Medien kannte, wollte sie vor dem Studium sicher sein, das Richtige zu tun. Die fremde Kultur auf eigene Faust erkunden. Das Zusammenspiel zwischen modernster Technologie und Tradition, ?die kleinen Tempel neben den riesigen Autoparkplätzen?, das hätte sie sehr fasziniert. ?Diese Koexistenz, diese krassen Gegensätze sind doch klar. Schließlich kam die Industrialisierung erst vor 150 Jahren nach Japan.? Begeistert sei sie von der Reise zurückgekommen, ja, das Studium konnte beginnen. Auf nach Düsseldorf, denn hier gibt es eine große japanische Gemeinschaft und ?modernes Japan? als Studienfach mit Bachelorabschluss. Dieses zukunftsweisende hat Victoria schon immer gut im Blick gehabt. Bereits als 11-Jährige.
Wie sieht denn der Alltag einer Japanologiestudentin im Gegensatz zu unserem aus? Sie lacht. ?Schriftzeichen lernen. Und Karaoke singen.? Immerhin 600 Schriftzeichen beherrscht die 20-Jährige nach 3 Semestern und sogar ¾ der Grammatik. Ein anspruchsvolles Studium hat sie sich ausgesucht, von zu Beginn 140 besuchen heute noch 52 Studenten die Vorlesungen.
Ob sie gute Chancen für sich im Arbeitsmarkt sieht? ?Nö. Ich bin realistisch.? Am liebsten würde Viktoria in der Uni unterrichten oder im Museum Ausstellungen organisieren. ?Zwischen den Kulturen vermitteln.? Träumen darf ja erlaubt sein.
Ab Oktober wird die Studentin ein ganzes Jahr auf Okinawa, einer Insel im Süden Japans, verbringen. Auf die Umgangssprache und die Lebenserfahrung freue sie sich besonders. Und auf das Studium mit den Sushi-essenden und als Gothic-Lolitas-verkleideten Japanern. Ein exotischer Traum, ja. Nun, verträumt mag sie vielleicht gucken, wenn sie an Japan denkt. Aber nicht ohne Grund, denn Viktoria hat es geschafft: sie lebt ihren Traum.

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Dienstag, 21.02.2006

Wow! Das gibts doch garnicht...

Dies ist endlich ein Foto von mir!!

Jasmin in ihrem alten Zimmer
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Donnerstag, 09.02.2006

WM 2006

Fußball WM 2006

Deutschland bereitet sich vor

Selbst für den größten Fußballfan kann eine weite Reise oder ein teures Ticket das Aus für den lang erhofften Spaß beim größten Fußballfest der Welt bedeuten. Daher bieten viele Deutsche, die stolz auf ihre Rolle als Gastgeber sind, ihre freien Zimmer den ausländischen Besuchern zur Untermiete an. Schon viele Angebote kursieren im Worl Wibe Web und falls auch Sie Interesse an einem kleinen Zwischenverdienst haben und mindestens 12 m² und eine Waschgelegenheit für einen Gast zu bieten hätten, melden Sie sich bei entsprechenden Börsen an.

Sonntag, 11.12.2005

Die Grüße im Titel meines weblogs gehen an...

Roque und Jasmin

Literarisch: Gedicht für Dagmar


DUNKEL WAR'S

dunkel war's, der mond schien helle, schnee lag auf der grünen flur - als ein wagen blitzesschnelle langsam um die ecke fuhr drinnen saßen stehend leute, schweigend ins gespräch vertieft - als ein totgeschoss'ner hase auf der sandbank schlittschuh lief und ein blondgelockter jüngling mit kohlrabenschwarzem haar - saß auf einer blauen bank, die rot angestrichen war.

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Mittwoch, 07.12.2005

Nachricht für Dagmar


Hallo liebe Besucher!

Dies ist mein zweiter Versuch, erfolgreich ein Weblog zu haben. Ja, es nur zu "haben" ist nämlich auch nicht selbstverständlich! Mein erstes wurde einfach...man hat es bislang nicht klären können, aber niemand kann es aufrufen. Dabei war es sooo interessant mit ganz vielen bunten Bildern. Naja, auf ein Neues!

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